mein Verhängnis war seit dem letzten Letter im Juni, dass ich alles „schön“ haben wollte. Kein Wunder also, dass ich jetzt wesentlich später schreibe als geplant. Zwei Projekte sind zwar fertig geworden, dennoch bin ich meinem eigentlichen Ziel, dem Umsatzziel, keinen großen Schritt näher gekommen.

Beginnen wir von Vorne: Mein „zwei-Tage-pro-Woche“-Einsatz auf dem Kempterhof macht an sich Spaß, trotzdem schwimmen meine Eltern und ich seit Anfang des Jahres in der Zielfindung. Jeder will irgendwie etwas Ähnliches, aber das richtig Wahre kommt bei den ganzen Besprechungen einfach nicht raus.

Ich tingelte also ohne Ziel durch den Sommer, war auf der Suche nach einer/m Verkäufer/in für unser Team und schaute, dass noch mehr Menschen, für die Essen ein Lebensgenuss ist, zu uns auf den Hof kommen. Ein Ergebnis davon ist zum Beispiel ein neuer Internetauftritt mit Video, in dem ich unsere Tiere zeige und meine Eltern interviewe:

Wie du gesehen hast, bin ich dort also weiterhin auf dem „ich will’s schön haben“ Trip – was zwar ganz in Ordnung ist, jedoch nicht wesentlich mehr Umsatz bringt. Jeglicher Kaufimpuls sofort ins Auto zu steigen und zu uns zu fahren, weil es dieses geniale Essen nur hier und heute gibt, der fehlt einfach.

Bis dann im September ein Termin zur Zielfindung mit Unternehmensberater Günter Kugler vor der Tür stand. Und weil Günter bei seinen Kunden bekannt dafür ist, dass ihm die Menschen hinter jeder Firma am wichtigsten sind, haben wir folgendes erlebt:

Der unverzichtbare Umweg zur inneren Berufung und somit dem persönlichen Erfolg

..die Mauer ist dazwischen!

Nach einer kurzen mündlichen Zielanalyse und einigen Diskussionen hat Günter bemerkt, dass es so nicht geht. Er könne uns zwar sagen: Vergrößert den Laden, macht dies und jenes, damit der Umsatz um so und so viel Prozent steigt. Trotzdem hätten wir dann ja noch mehr Arbeit und stünden mit der gleichen Alltagsüberlastung da.

Damit wir also Luft für unser tatsächliches Ziel bekommen, sollten wir erst folgenden Umweg laufen:

Wir haben erst dafür zu sorgen, dass die Grundbedürfnisse unserer Egos befriedigt und erfüllt sind. Denn nur wenn’s dem Ego gut geht, dann ist Raum für die echte innere Aufgabe – die mich erfüllt.

Zeichnung Umweg über die vier Grundbedürfnisse des Egos

Wo wir hinwollen, ist also klar. Nur welches sind die vier Grundbedürfnisse des Egos?

Und hier lade ich dich ein jetzt mitzumachen und die Erfüllung deiner vier Bedürfnisse jeweils selbst einzuschätzen. (Punkte zwischen 1 und 100 vergeben, wobei 100 die volle Befriedigung ist)

Zugehörigkeit: Wie kann ich mich mit dem, was ich tue identifizieren?

Bedeutung: Wie kommt das, was ich tue an? Sind Andere dankbar für meine Arbeit/Produkt/Dienstleistung.

Vielfalt und Freiheit: Wie frei fühle ich mich? Kann ich zum Beispiel meinen Tagesablauf so gestalten, wie ich es will?

Sicherheit: Wie gut reicht mir mein Einkommen fürs Leben? Wie sicher ist das Bestehen meiner Firma/Arbeitsplatzes/Familie.
Alles, was nun zwischen 80 und 100 liegt, ist sehr gut und jetzt geht’s um die Bedürfnisse, die noch nicht ganz erfüllt sind.

Dazu braucht es jetzt Ideen, wie sich diese Punktzahlen nach oben anheben. Aber halt! Meist meldet sich der innere Schweinehund mit „Ach, das geht ja nicht und das ist gar nicht durchführbar“. Scheißegal lautet hier die richtige Einstellung, denn seine Wünsche aufschreiben kostet ja nichts. Fakt ist nämlich, dass die allermeisten Ziele mit Träumen beginnen.

Okay, wenn’s aufgeschrieben ist, dann ist es wichtig ganz sachlich zu schauen was zu tun ist, um diese Bedürfnisse zu erfüllen und Widerstände zu umgehen. Mit einem unparteiisch eingestellten Günter als Unterstützung hatten wir es natürlich einfacher als jemand, der keinen Diskussionspartner hat. Leichter geht’s jedenfalls mit einem Freund oder einem Familienmitglied, das einen mit Impulsen und neutralen Gedanken versorgt.

Ja, sobald die Basics stimmen, wird es fast schon ein Kinderspiel das innere Ziel zu leben. Das sehe ich ganz leicht bei den Menschen, die ihre Vision gerade voll ausleben und damit sehr erfolgreich sind.

Günter meinte, dass wir dann nicht mehr ständig anschupsen bräuchten, sondern dass es dann einfach laufe und zusätzlich Unterstützung von anderen Menschen komme, die den Sinn in unserem Tun erkennen. Und auf diesen Zeitpunkt freue ich mich schon jetzt.

Sein inneres Ziel finden.
Wie geht das?

..die Abkürzung

“Einen Zettel in die Hand nehmen und alles aufschreiben, was du als Kind gerne gemacht hast oder mal machen wolltest”, das könnte ich jetzt sagen. Und ja, dies ist auch die günstigste Variante der Talentfindung, die ich kenne.

Dennoch stehe ich dann immer noch vor der Wahl und weiß nicht, ob und was das Richtige für mich ist, stimmts?

Wie wäre es jedoch, wenn dir jemand zeigen kann, was für dich vorgesehen ist? Ja, wenn dich jemand gar nicht kennt und dir trotzdem neue Impulse liefert, die direkt zu dir passen?
Die gute Nachricht: Solche Profis gibt es und zwar garantiert nicht auf der Arbeitsagentur!
Die zweite Nachricht: Dieses spezielle Wissen ist sicher nicht kostenfrei.

Hast du dir schon einmal überlegt wie viel dir die Abkürzung ins Glück wert ist? Ja, ist sie dir überhaupt etwas wert?

Hey! Ich frage dich das ja nur so frech, weil du den Text anscheinend lesen willst und weil es viele Leute gibt, die dann lieber das Geld sparen und dafür länger herumdümpeln. Bist du denn so einer?

Ich lade dich ja nur ein zum Profi zu gehen, weil ich weiß, dass nicht jeder seine Erfüllung im Job findet. Nicht weil ich daran irgendetwas verdienen könnte.

Vielleicht ist für dich ja auch ein 9 to 5 Job die beste Lösung und deine Aufgabe liegt in deiner Familie oder einem ganz anderen Projekt?
Bei der Findung des Glücklich-Seins ist es also nicht sinnvoll sich nur auf den Beruf zu stützen, sondern es ist viel wichtiger das Ganze Ich anzuschauen.

Von wem labert er denn jetzt und wie viel soll das kosten, fragst du dich jetzt wahrscheinlich.
Okay, ich spreche von Astrologie. Nicht weil ich zwanghaft daran glaube, sondern weil ich einfach erfahren habe, dass sie funktioniert. Durch den Einblick in meine Sternchen, haben sich bei mir einige neue Türen geöffnet.
Gezahlt habe ich dafür 70,-€ die Stunde, was ich bei genauem Überlegen nicht viel finde.

Falls du also auch Lust auf die Abkürzung hast, dann geh einfach zu dem Astrologen, bei dem du ein gutes Gefühl hast.

Wie Astrologie funktioniert erfährst du entweder in meinem Interview mit Ottilie E. Scherer

oder bei Hans-Peter Zimmermann, der das ganze sogar Online macht.

http://www.youtube.com/watch?v=qy64T2iGjMQ&w=470

Share Button

Mehr spannende Texte für dich: