Hallo,

hier ist Stefan von “Stefan in Thailand” mit der Geschichte, wie ich nach Thailand kam, und ein paar Tipps zum outdoor aktiv sein in Nordthailand.

Mein halbes Leben lang, war ich der festen Überzeugung, dass ich irgendwann mal im Ausland leben würde. Es hat lange gedauert, bis es endlich so weit war. Dass es Thailand wurde, verwundert nicht, da ich mich seit Mitte der Achtziger mit diesem Land verbunden fühle.

Das berühmte Lächeln der Thais, ihre Lebenshaltung, die sich im „Mai pen rai“ ausdrückt, die wunderschönen üppig grünen Landschaften und natürlich das Meer – alles Gründe Thailand zu lieben. Die thailändische Küche verwöhnt mit der ganzen Geschmacksbandbreite von chinesischem bis indischem Einfluss. Besondere Geschmackskombinationen wie süß-sauer-scharf oder sogar süß-salzig sind ideal für Menschen, die gerne Exotisches ausprobieren. Und das Alles für uns Westler zu wirklich günstigen Preisen.

Thailand – einfach traumhaft!

Natürlich ist das Leben hier nicht nur Zuckerschlecken. Während ich das hier schreibe, machen meine thailändischen Nachbarn gerade Party mit lauter Karaoke. Wer die Bürokratie zuhause verflucht, sollte mal die Wege durch die Ämter kennen lernen, wenn z.B. ein Farang (ein Ausländer) einem anderen einen Roller oder ein Auto verkauft.

Leben im Paradies

Hier im vermeintlichen Paradies kann es auch sehr einsam sein. Daher glaube ich, dass es extrem wichtig ist, eine Aufgabe zu haben und in einer Gemeinschaft zu leben. Thailändische Freunde zu haben – echte Freunde – ist nicht einfach. Am öffentlichen Leben teilzuhaben und mit Nachbarn, Verkäufern oder Radlern ein Schwätzchen zu halten dagegen schon. Der erste Schritt dazu ist der Thai-Crashkurs. Mit diesen Sätzen und Begriffen aus dem Alltagsleben startest du ganz leicht in Small-Talk.

Eine sinnerfüllende Aufgabe zu finden ist auch nicht schwer. Bei manchen ist es der Garten, bei anderen das Engagement bei Tierschützern. Bei mir ist es meine Arbeit für BAAN DOI – Kinderhaus am schönen Berg, einer Einrichtung für von HIV/AIDS betroffene Waisenkinder in der Provinz Chiang Rai.

Wenn du wissen willst, wie es dazu kam, dass ich hier arbeite, schau dir das Video an.

Wo ich lebe, kenne ich mich aus

Ich kenne mich immer gut aus in der Gegend, wo ich wohne. Meine Neugier ist die Antriebsfeder, immer wieder neue Wege und Straßen zu fahren. Das geht mit dem Fahrrad oder dem Roller richtig gut. Da entdecke ich dann auch mal eine Weberei für traditionelle Stoffe auf dem Land oder einen kleinen Laden, in dem ich Käfer zu Essen bekomme.

Die Thailänder lieben die Abwechslung und ein Fremder, der in ihrem Dorf auftaucht ist eine sehr beliebte Abwechslung. Also wird der Farang erstmal ausgefragt. Üblicherweise kommt auch die Frage, ob ich denn mit einer Thailänderin verheiratet sei. Weil die Frage nach Beziehung und Familie nicht nur uns Männern gestellt wird, haben wir sie in den Thai-Crashkurs aufgenommen.

Fahrradfahren in Thailand ist meine Leidenschaft

Fahrradfahren macht mich glücklich. Das habe ich vor einigen Jahren herausgefunden. Fahrradfahren in Thailand ist die Steigerung. Ich bekomme den Kopf frei, bleibe fit und erkunde das Land. Ich „erfahre“ Thailand.

Wenn du auch Lust hast auf Radfahren in Thailand, dann habe ich zwei super News für dich.

Erstens habe ich ein Angebot für dich. Auf meiner Webseite findest du schon viele Informationen zum Fahrradfahren in Thailand. Da nun aber jeder Radfahrer und jede Radfahrerin ganz eigene Voraussetzungen, Wünsche und Vorstellungen hat, biete ich eine persönliche Beratung per Skype. Du kannst alle deine Fragen stellen und wir sprechen deine Tourenplanung durch. Mein Spezialgebiet ist der Norden von Thailand.

Zweitens wird Fahrradfahren immer populärer in Thailand. Was früher eine Fortbewegungsart nur für Arme war, die sich keinen Roller leisten konnten, ist heute ein Fitnessgerät und Ausdruck des Lifestyles. Damit ist auch die Infrastruktur immer besser geworden. So kann man z.B. aktuell bei Bangkok Airways und bei NokAir kostenlos Fahrräder mitnehmen im Flugzeug. Zudem gibt es immer Läden, wo man Räder leihen kann und mit dem Skylane ist in Bangkok eine geniale Trainingsstrecke entstanden wie viele weitere im Land.

Outdoor aktiv

Klettern in Wat Tham Pla - Affentempel in Baan Tham, NordthailandThailand ist ein geniales Land um aktiv zu sein. Bist du gerne outdoor aktiv? Dann habe ich jetzt zum Schluss noch einen konkreten Tipp für dich. Denn neben vielen Wassersportarten wie Paddeln, Rafting, Tauchen usw. gibt es geniale Kletterspots wegen der Kalksandsteinfelsen.

Im Süden ist Railey bei Krabi weltberühmt, aber auch in der Provinz Chiang Rai, ganz im Norden, gibt es super Felswände. So z.B. in Baan Tham direkt neben dem bekannten Affentempel (Wat Tham Pla). Wenn du Glück hast, kannst du dich mit einem Affen beim Klettern messen.

Du findet Baan Tham, wenn du auf dem Highway No. 1 von Chiang Rai in Richtung Norden fährst, ungefähr 15 km vor Mae Sai. 300 Meter nach dem Police Checkpoint ist der Abzweig nach links. Nach etwa 2 km bist du am Ende der Straße am Affentempel angekommen (Google Maps: 20.327278, 99.864528). Die linke Höhle ist sehenswert.

Zum Kletterspot geht es vor der Tempelmauer nach links. Nach etwa 200 Meter siehst du auf der anderen Seite des Baches die Felswände mit Bohrhaken. Schwierigkeitsgrade 4-5 aufwärts

 

Herzliche Grüße aus Mae Sai, der nördlichsten Stadt Thailands
Stefan

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