** Ein Gastartikel von Südamerikafan Jens Flöck **

Für mich als Individualreisender sind die Länder Lateinamerikas schon seit geraumer Zeit genauso beliebte Reiseziele wie das Backpackerparadies Süd-Ost-Asien.

Schon als Kind fuhr ich mit meinen Eltern häufiger nach Spanien in den Urlaub und konnte zu dieser Zeit schon den schönen Klang der spanischen Sprache vernehmen. Seitdem verbinde ich Spanisch immer mit dem Gedanken an Sommer, Sonne, Strand und Meer.

Somit entstand bei mir im Laufe der Zeit der Wunsch, diese Sprache zu beherrschen, und zwar noch lange bevor ich das erste mal meinen Fuß auf lateinamerikanischen Boden setzte.

Mittlerweile bin ich der Meinung, dass jeder sich auf Reisen in diesen Sprachraum zumindest die Grundkenntnisse der jeweiligen Sprache (in Brasilien Portugiesisch, in den restlichen Ländern überwiegend Spanisch) aneignen sollte, um Verständnis für die Mentalität der Menschen dort zu entwickeln und in die jeweilige Kultur einzutauchen.

Man kann mir ruhig glauben, wenn ich behaupte, dass man sehr viel besser Beziehungen und Freundschaften zu Menschen in diesen Ländern aufbauen kann, je besser man die jeweilige Sprache beherrscht. Um so schönere Reiseerinnerungen kann man persönlich auch mitnehmen.

Leider stelle ich häufig zu meinem Bedauern fest, dass viele vor allem englischsprachige Backpacker davon keinen Gebrauch machen und der Meinung sind, sich nur irgendwie mit Englisch durch zu schlagen. Dies ist jedoch ein Trugschluss. Ich bin überzeugt, dass jeder Mensch mehrere Sprachen lernen kann; der eine mehr, der andere weniger; der eine schneller, der andere langsamer.

Was mich anbelangt, so interessiere ich mich sehr für Sprachen, besonders romanische Sprachen wie Spanisch, Portugiesisch, Italienisch und Französisch. Letztere Sprache hatte ich zusammen mit Englisch schon in der Schule gelernt. Alle anderen lernte ich aus freien Stücken, Portugiesisch aus Brasilien und Italienisch sogar ohne einen Kurs zu belegen.

Spanisch hatte ich vierzehn Jahre zuvor schon in einem VHS-Sprachkurs gelernt und durch Reisen nach Spanien und Lateinamerika (Kuba, Costa Rica, Panama, Nicaragua, Argentinien, Chile, Paraguay, Uruguay) weiter gefestigt.

2005 reiste ich das erste mal nach Brasilien, konnte zu diesem Zeitpunkt noch kein Portugiesisch und musste mich mit Spanisch oder Englisch behelfen. Vor allem ersteres kam nicht so gut an, wollte jedoch dieses Land wieder bereisen und so entstand meine Motivation Portugiesisch noch dazu zu lernen. Ich entlehnte viele Wörter aus dem Spanischen und brachte mir diese Sprache somit selber bei. Lehrbücher lesen und das Gelernte praktisch anzuwenden war dabei das A und O. Es war zwar anfangs etwas schwierig, doch mit der Übung festigten sich auch diese Kenntnisse und kann mich heute recht gut auch auf brasilianischem Portugiesisch in Brasilien verständigen.

Dieses Können ermöglichte mir, jede Menge Freundschaften in verschiedenen Städten zu schließen und auch einige Latinas kennen zu lernen, was natürlich ein schönes Ereignis wie den Urlaub noch versüßt. Wie man ja weiß gibt es ja in Brasilien auch die schönsten Frauen. Naja, Geschmackssache halt. Ein paar schöne und charmante Worte in der Landessprache, ein tiefer Blick in die Augen sowie ein Lächeln (besonders brasilianische Frauen flirten gerne mit Blicken und Lächeln) und schon kann daraus eine wunderbare unvergessliche Begegnung werden. So war es jedenfalls bei mir mit meinen letzten Begegnungen in Rio de Janeiro. Was ich jedoch damit sagen möchte, ist, dass man in das Leben der Leute mit den richtigen Sprachkenntnissen in dem jeweiligen Land richtig eintauchen kann. In Argentinien und Brasilien bin ich jedenfalls schon sehr oft privat zu einem „asado“ (Argentinien) oder zu einem „churrasco“ (Brasilien) eingeladen worden. Das schöne dabei ist, man lernt dann immer noch mehr Leute dazu kennen, erst recht wenn man die Sprache spricht, denn der Bekanntenkreis des jeweiligen Freundes oder der jeweiligen Freundin interessiert sich aufgrund unserer exotischen Herkunft schließlich auch für uns. Fragen über die Mentalität, das Wetter, das Oktoberfest oder ganz besonders den Fußball bleiben sowohl in Brasilien als auch in Argentinien oder anderswo nie aus. Insgesamt konnte ich, vor allem in Brasilien, Menschen aus allen Schichten kennen lernen. Ich habe auch schon meine Zeit bei Leuten aus ärmeren Schichten verbracht, also dort, wo normale Touristen in der Regel nicht hinkommen. Es war eine exklusive und einschneidende Erfahrung für mich. Meiner Meinung nach kann man sich so ein Bild von der brasilianischen Gesellschaft machen. Dabei ist das Lernen der jeweiligen Sprache Voraussetzung.

So nun wende ich mich an die Leute, die gerne Südamerika bereisen wollen, jedoch die Sprache (Spanisch oder Portugiesisch) noch nicht oder nur sehr wenig können. Wie gehen wir vor? Ganz einfach: Hingehen (in das jeweilige Land). Aber nicht nur das. Jawohl, ihr ahnt es schon: zumindest die Grundlagen der jeweiligen Sprache lernen. Zumindest das zeigt Respekt vor der Kultur und der Mentalität des betreffenden Landes. Und wie macht man das?

Eine prima Möglichkeit ist die Sprachvorbereitung mit diesem Spanisch- und Portugiesisch- Onlinekurs speziell für Reisende. Du kannst damit nicht nur die wichtigsten 200 Wörter und Sätze vom ersten Tag an anwenden, sondern bekommst auch wertvolle Hintergrundinfos zur jeweiligen Landeskultur.

Dies sind, wie erwähnt Crash- und Einführungskurse zum günstigen Preis. Einfach mal drauf klicken, anschauen und dann bestellen. Wer allerdings noch tiefer in diese Materie eintauchen möchte, der ist gut beraten sich die Sprachkurse von Sprachenlernen24 zu holen.

Auf dieser Seite findet ihr unter anderem die Übersicht der Kurse für brasilianisches Portugiesisch und südamerikanisches Spanisch.

Diese Kurse sind preislich etwas höher angesetzt, gehen aber auch durch die einmalige Langzeitgedächtnismethode mehr in die Tiefe. Mit den Basis-, Express- und Aufbaukursen gibt es mehrere Stufen, die aufeinander aufbauen.

Ich hoffe, ich kann Euch mit diesem Bericht  dazu bewegen, Euch die jeweiligen Sprachen anzueignen und Euren  Urlaub in Südamerika bunter und interessanter zu gestalten, besonders was die Begegnung mit anderen Menschen anbelangt.

 

Über Jens Flöck:

Mein Name ist Jens Flöck, bin 38 Jahre alt und wohne in Düsseldorf. Hauptberuflich bin ich ausgebildeter Sozialpädagoge, möchte mich jedoch beim Thema Reisen und Sprachenlernen Online selbstständig machen. Ein Reiseblog ist noch in Planung. Meinen Fokus lege ich da auf Südamerika, sowie den Sprachen Spanisch (Südamerika) und Portugiesisch (Brasilien). Reisen ist meine Leidenschaft. Zwecks meines Studiums habe ich einen halbjährigen Aufenthalt in Argentinien hinter mir und habe ebenso auch schon oft Brasilien bereist. Für mich ist es wichtig, mich auf Reisen mit den Einheimischen verständigen zu können.

 

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