..weil ausrechnen Klarheit bringt!

Geld ist “nur” ein Mittel sich Wünsche zu erfüllen und Geld allein macht nicht glücklich. Das sind die zwei Hauptbotschaften, wenn im Fernsehen oder der Tageszeitung über das ständig aktuelle Thema Geld berichtet wird. Aber hast du schon mal definiert was finanzieller Reichtum für dich ist?

Geldscheine

Meine Freundin Gina und ich

haben es uns ausgerechnet und die Vorteile daran sind für mich eindeutig:
+ Sich selbst besser kennen lernen.
+ Größer denken – erweitert die eigenen Grenzen.
+ Genauere Zielausrichtung – wie viel brauche ich, was will ich?

Und zum Schluss das Fazit:

Träumen macht sauviel Spaß!

Interessiert es dich jetzt eigentlich wie viel wir in der Tasche haben wollen?

Okay.
Zuerst wollte ich es gerne sagen aber hey, ich will doch hier kein Vorbild, sondern viel lieber auf gleicher Augenhöhe mit dir sein. Also habe ich einfach den möglichen Wunschreichtum einer sechsköpfigen Familie ausgerechnet. Für 30 Jahre finanzielle Freiheit ist dann ein monatlicher Bedarf von 12.341,-€ rausgekommen. – Na diese Family hat sich mal nicht lumpen lassen, oder?

Und beim Berechnen der Rente ist mir wieder richtig klar geworden, dass es in unserer Gesellschaft wohl doch ein paar Verlierer gibt. Nämlich genau die Menschen, die ihr Leben erst ab der Rente beginnen und davor nur sparen, knausern, sparen.

Geldhorten entspricht halt einfach nicht meinem Motto: “Never be the richest man on the graveyard!” Den Spruch habe ich das erste Mal in Neuseeland gehört und frei übersetzt heißt er: ”Sei nie der reichste Mann auf’m Friedhof”. Ja und deshalb frage ich mich: Weshalb sollte also ein junger Mensch überhaupt mehr als 50,- bis 100,-€ Grundsicherung im Monat für später ansparen?

Der Rentenrechner zeigt nämlich, dass ich nach 40 Jahren bei einem monatlichen Sparbetrag von 250,-€ genau 1880,-€ Rente bekomme. Leider gibt’s da aber einen kleinen Haken und der heißt: INFLATION.
Der oben genannte Betrag hat somit nach dieser Zeit nur noch eine Kaufkraft von 650,-€. In anderen Worten..

“Zehn kleine Euroleins wurden für die Rente gespart,

da kamen die Gebühren, das war für einen zu hart.

Von neun kleinen Euroleins war das Konto korrupt,

zum Glück wurde dies entpuppt, so wurde nur einer geschruppt.

Bei acht kleinen Euroleins war der Preis gestiegen,

drum mussten wir mehr bezahlen und einer, der blieb liegen.

Sieben kleine Euroleins waren unterwegs,

einer ging verloren, deshalb waren’s nur noch sechs.

Mit sechs kleinen Euroleins wurde viel gezockt,

jetzt waren’s nur noch fünf, aber dafür hat’s gerockt! 

 

Euros für alle, Euros für keinen,

wenn die Hälfte fort ist, wer wird denn gleich weinen?

Einmal trifft’s jeden, ärger dich nicht,

so geht’s im Leben, einfach länger arbeiten oder nicht?

Einmal muss jeder zahlen und wenn das System zerbricht

davon wird die Welt nicht untergehn Mensch ärger dich nicht!”

 

Ich bin eben ein Fan von wenig ansparen und dafür so lange zu arbeiten, wie es mir mein Leben erlaubt. Funktioniert ja auch super, solange ich nur dafür sorge, dass mir die Arbeit Freude bereitet.

Denkst du nicht auch so?

 

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